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Medikamente gegen Schmerzen

 

Schmerzen sind akute Hinweise auf ein bestehendes Ungleichgewicht im Körper, eine Verletzung oder Erkrankung. Dauerschmerzen oder akute Schmerzen unklarer Ursache bedürfen ärztlicher Behandlung!

 

Viele Wirkstoffe sind für mehrere Arten von Schmerzen geeignet. Spezielle Wirkstoffe gegen einzelne Schmerzarten wie z.B. Zahnschmerzen, Rückenschmerzen oder Kopfschmerzen gibt es nicht. Dies wird von den Hestellern gern aus Marketinggründen herausgestellt. Dennoch sind die zur Verfügung stehenden Wirkstoffe bei auftretenden Schmerzen verschiedener Ursachen unterschiedlich geeignet. Freiverkäufliche Medikamente gegen Schmerzen gehören zu den peripher wirkenden Substanzen, die das Entstehen des Schmerzes und seiner Weiterleitung behindern. Äusserlich angewendete Schmerzmittel gelten prinzipiell als weniger gut wirksam. Eine Ausnahme bilden Zubereitungen zur Erzeugung einer lokalen Erwärmung zur Entspannung der Muskulatur.

 

Zur Behandlung von Schmerzen des Bewegungsapparates (z.B. Rückenschmerzen), Kopfschmerzen und Zahnschmerzen, Erkältungen und Fieber sind zur kurzzeitigen Anwendung ASS (Acetylsalicylsäure), Ibuprofen (z. B. Dolormin) und Paracetamol geeignet.

Bei Regelschmerzen können krampflösende Mittel rasch Linderung bringen. Schmerzmittel die kein ASS (Acetylsalicylsäure) enthalten (siehe oben) sind ebenso gut geeignet.

Migräne verursacht heftige, meist halbseitige Kopfschmerzen und bedarf nicht nur Ruhe und Dunkelheit, sondern oft einer Behandlung mit speziellen Medikamenten. Gut geeignet sind Ibuprofen, ASS und Naproxen. Triptane sind Wirkstoffe, die speziell zur Behandlung von Migräne entwickelt wurden. Frei verkäufliche Medikamente aus der Gruppe der Triptane sind Formigran (Naratriptan) und Dolortriptan (Almotriptan).

 

Krampflösende Medikamente werden v.a. bei Krämpfen im Unterbauchbereich (Magen, Darm, Niere, Blase, Galle, Uterus) eingesetzt. Sie verhindern die Kontraktion der glatten Muskulatur dieser Organe und verschaffen damit Erleichterung.

 

Chronische Entzündungen können ebenfalls der Auslöser von Schmerzen sein. Bei Schmerzen durch Entzündung der Gelenke und Muskulatur (z.B. durch Arthrose, Arthritis oder Überlastung) ist vor allem Diclofenac geeignet. Seit ein paar Jahren ist Diclofenac auch als Schmerzpflaster erhältlich. In diesen Fällen ist es sinnvoll, die Wirkung von Medikamenten mit einer entsprechenden Bewegungstherapie zu unterstützen. Muskeln bilden sich durch der Schonung schnell zurück und können die Gelenke nicht mehr stützen.

Enzympräparate wie Phlogenzym sind geeignet zur Therapie von Ödemen und Entzündungen der Weichteile. Sie sorgen für einen raschen Abtransport der Stoffwechselprodukte, zum Abschwellen des Ödems und tragen damit zur Linderung der Schmerzen bei.

 

Während der Schwangerschaft und Stillzeit soll auf die Einnahme von Schmerzmitteln verzichtet werden. Entspannung, Ruhe und äußerlich wirkende Präparate können helfen, den Schmerz zu lindern. Allein Paracetamol gilt als vergleichsweise sicheres Medikament gegen Schmerzen. Die Einnahme soll nur nach Rücksprache mit einem Arzt unter Abwägung des Risikos erfolgen.

 

Auch für Kinder ist Paracetamol bei Fieber und Schmerzen geeignet. Ibuprofenhaltige Medikamente sind ebenso bewährt. Es ist darauf zu achten, dass Kinder eine ihrem Alter entsprechende Dosierung erhalten. Auch das Einhalten der Einnahmeintervalle ist von großer Bedeutung, da Kinder diese Wirkstoffe langsamer abbauen. Medikamente gegen Fieber und Schmerzen für Kinder werden als Zäpfchen oder Saft angeboten.

 

Wie bei allen Medikamenten der Selbstmedikation soll der Anwender generell die Art der Erkrankung sicher erkannt haben oder sich aus einschlägigen Quellen Rat suchen.

 

Das Auftreten länger andauernder oder unklarer Beschwerden erfordert die Konsultation eines Arztes. Dies gilt insbesondere für Ältere, Kinder, chronisch Kranke, Schwangere und stillende Mütter.

 


 
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