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Misteltherapie


Weißbeerige Mistel (Quelle www.odla.nu)

Misteltherapie

 

Die Extrakte der Weißbeerigen Mistel (Viscum album) werden in der Begleittherapie von onkologischen Erkrankungen eingesetzt.

Die weißbeerige Mistel wächst als pflanzlicher Parasit auf Laub- und Nadelbäumen. Besonders häufig kommt sie auf Pappeln und Apfelbäumen, aber auch auf Ahorn, Birken, Linden, Robinien, Weiden, Weißdorn, Mandeln, Ulme und sehr selten auf Eichen vor. Von den Nadelbäumen bevorzugt sie Kiefern und Tannen.

Die parasitischen Eigenschaften (obwohl Chlorophyll vorhanden ist) als auch ihre verschiedenen Eigenarten hinsichtlich Wachstum und Vermehrung haben das Interesse von Naturbeobachtern seit vielen Jahrhunderten geweckt. Als Begründer der heutigen Misteltherapie gilt Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, der die parasitischen Eigenschaften von Misteln und Krebs als ähnliches Prinzip verstand.

 

In der heutigen Zeit werden Mistelextrakte als unterstützende, beschwerdenlindernde Therapie von Krebserkrankungen in der Komplementärmedizin eingesetzt. Die dabei zugrunde liegenden Daten sind oft widersprüchlich und werden von Befürwortern und Gegnern verschieden beurteilt. Dafür sind vor allem die unterschiedliche Einstellung zur klassischen Schulmedizin und zu alternativen Heilmethoden verantwortlich. Einerseits werden den Befürwortern der Misteltherapie ein Mangel an belastbarem Datenmaterial, Wirkungslosigkeit und verschiedene Risiken entgegengehalten, andererseits werden in Deutschland Mistelpräparate von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.

Die Befürworter der Misteltherapie beanspruchen einerseits eine Stellung als Ergänzung schulmedizinischer Behandlung und der daraus resultierenden Erfolgszuschreibung, können aber die für schulmedizinische Verwendung üblichen, notwendigen Daten zu Wirksamkeit, Nutzen und Risiken nur unzureichend liefern.

Daher ist es in Deutschland, je nach Betrachtungsstandpunkt, Ärzten und Patienten überlassen, ob Misteltherapie oder weitere Methoden bei der Behandlung von Krebserkrankungen die schulmedizinische Therapie ergänzen. Die Anwendung der Misteltherapie ist außerhalb des deutschsprachigen Raumes selten. Das Nationale Krebsinstitut der USA empfiehlt die Anwendung nur im Verlaufe von Studien.

 

Mistelpräparate werden überwiegend als Injektionen verabreicht. Die zur Verfügung stehenden Präpate unterteilt man häufig in die Präparate des anthroposophischen Therapieansatzes: Abnobaviscum®, Helixor®, Iscador® und Isucin®. Diese Präparate stehen als Mistelextrakte unterschiedlicher Wirtsbäume mit Anwendung bei unterschiedlichen Krebsarten zur Verfügung. Dabei werden zusätzlich männliche und weibliche Pflanzen und Ernten des Sommers und des Winters unterschieden. Die daraus hergestellten Präparate werden meist in Serien mit ansteigendem Gehalt individuell auf die Reaktion des Patienten angepasst verabreicht.

Cefalektin®, war ein Präparat der Phytotherapie (pflanzliche Therapie). Die Ursprungsmistel oder deren Erntezeit spielen keine Rolle. Das Präparat wurde nach einem festgelegten Schema verabreicht. Es wird zur Zeit nicht mehr angeboten.

 

Für die Misteltherapie werden krebshemmende und krebszurückdrängende Wirkungen, eine Anregung des Immunsystems erzeugende, DNA-schützende, stimmungsverbessernde Wirkung und die Verlängerung der Überlebenszeit reklamiert.

Eine skeptische bis ablehnende Beurteilung findet z.B. man unter Wikipedia- Misteltherapie.

Eine vorsichtig positive Beurteilung der Misteltherapie hinsichtlich der Verminderung unangenehmer Nebenwirkungen der konventionellen Krebsbehandlung (Lebensqualität, Immunmodulation, Tumorrückbildung) findet man unter www.mistel-therapie.de.

 


 
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