Versandapotheke - Online Apotheke - Internetapotheke
Information aus der Internetapotheke - Gesundheit und Medikamente
Startseite  >> Medikamente A - E  >> Boxagrippal 

Boxagrippal

 

Anwendungsgebiete:

 

Symptomatische Behandlung von Nasenschleimhautschwellung bei Schnupfen mit erkältungsbedingten Schmerzen und Fieber.

Hinweis:

Wenn nur ein Symptom vorherrscht, ist die Behandlung mit einem Monopräparat zu bevorzugen.

 

Wirkstoffe:

 

Ibuprofen 200 mg

Pseudoephedrin-HCl 30 mg

 

weitere Inhaltsstoffe:

Lactose

Cellulose

Carboxymethylstärke, Natrium Typ A

hochdisperses Siliciumdioxid

Magnesiumstearat

Poly(vinylalkohol)

Titandioxid

Macrogol 3350

Talkum

 

Boxagrippal nicht anwenden bei:

 

- Überempfindlichkeit gegenüber Ibuprofen, Pseudoephedrin oder einen der sonstigen Bestandteile des Medikaments

- wenn es in der Vergangenheit nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern (wie u.a. Ibuprofen, ASS) zu Reaktionen wie Verkrampfung der Atemwegsmuskulatur, Schnupfen oder Hautreaktionen (z.B. Nesselsucht) gekommen ist

- ungeklärte Blutbildungsstörungen

- aktuelle oder frühere Blutungen und/oder Geschwüre im Magen-Darm-Trakt

- frühere Blutungen und/oder Durchbrüche im Magen-Darm-Trakt, die im Zusammenhang mit der Einnahme von nichtsteroidalen Entzündungshemmern (NSAR) standen

- Hirnblutungen oder andere aktive Blutungen

- schwere Leber- oder Nierenfunktionsstörung

- schwere Herzschwäche

- bei gleichzeitiger Behandlung mit Monoaminooxidase (MAO)-Hemmern oder während 2 Wochen nach dem Ende einer solchen Therapie

- bei erhöhtem Augeninnendruck (Glaukom, okuläre Hypertension).

- bei schweren Nierenerkrankungen.

- bei Harnverhalt.

- bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, z.B. ischämische Herzkrankheiten, Herzrhythmusstörungen (Tachyarrhythmien) und schwerem Bluthochdruck.

- bei Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose).

- bei Schlaganfall mit Hirnblutung in der Vorgeschichte oder mit Risikofaktoren, die das Risiko eines hämorrhagischen Schlaganfalls erhöhen können aufgrund der alpha-mimetischen Aktivität des Vasokonstriktors (Mittel zur Verengung von Blutgefäßen), in Kombination mit Vasokonstriktoren wie Bromocriptin, Pergolid, Lisurid, Cabergolin, Ergotamin, Dihydroergotamin oder jeder anderen Substanz, die zum Abschwellen der Nasenschleimhäute angewendet wird (z.B. Phenylpropanolamin, Phenylephrin, Ephedrin).

- Schwangerschaft.

- Kinder unter 12 Jahren

 

Nebenwirkungen:

 

Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:

 

1. Mögliche Nebenwirkungen von Ibuprofen:

Magen-Darm-Beschwerden (wie Sodbrennen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Verstopfung, winzige Blutungen)

Gelegentlich: Magen-Darm-Geschwüre (evtl. mit Blutung und Durchbruch), Entzündung der Mundschleimhaut mit Geschwürbildung, Verstärkung einer bestehenden chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), Magenschleimhautentzündung, Kopfschmerzen, Schwindel, Schlaflosigkeit, Erregung, Reizbarkeit, Müdigkeit, Sehstörungen, Überempfindlichkeitsreaktionen (Hautausschläge, Juckreiz, Asthmaanfälle)

2. Mögliche Nebenwirkungen von Pseudoephedrin:

Blutdruckanstieg, jedoch nicht bei behandelter Hypertonie kardiale Wirkungen (z.B. Tachykardie)

Stimulierung des zentralen Nervensystems (z.B. Schlaflosigkeit, selten Halluzinationen)

- Hamverhalt, insbesondere bei Patienten mit Prostatahyperplasie - Hautreaktionen (z.B. Exanthem, Urtikaria, Pruritus).

 

Schwangerschaft und Stillzeit:

 

Boxagrippal ist in der Schwangerschaft kontraindiziert, da es keine Daten zur Einnahme der Kombination beider Wirkstoffe während einer Schwangerschaft gibt.

Über die Sicherheit der Anwendung von Ibuprofen in der Schwangerschaft liegen für den Menschen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Da der Einfluss einer Prostaglandinsynthesehemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte das Arzneimittel in den ersten sechs Monaten der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Im letzten Schwangerschaftsdrittel ist Ibuprofen kontraindiziert. Aufgrund des Wirkmechanismus könnte es zu einer Hemmung der Wehentätigkeit, einer Verlängerung von Schwangerschaft und Geburt, kardiovaskulärer (vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus Botalli, pulmonale Hypertonie) und renaler Toxizität beim Kind, verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind und verstärkter Ödembildung bei der Mutter kommen.

Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis bei Schmerzen oder Fieber eine Unterbrechung des Stillens im Allgemeinen nicht erforderlich sein.

Die wenigen vorhandenen Daten über die Anwendung von Pseudoephedrin in der Schwangerschaft zeigen keine Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Fehlbildungen. Trotzdem soll Pseudoephedrin nicht in der Schwangerschaft eingenommen werden.

In Tierstudien haben beide Substanzen fruchtschädigende Wirkungen gezeigt.

Beide Wirkstoffe gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da es keine Daten für die Anwendung der Kombination beider Wirkstoffe in der Stillzeit gibt, ist Boxagrippal bei stillenden Frauen kontraindiziert.

 

Dosierung:

 

1. Erwachsene:

1 Tablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen und 30 mg Pseudoephedrinhydrochlorid), bei Bedarf kann die Einnahme alle 6 Stunden wiederholt werden.

Bei stärker ausgeprägten Symptomen können 2 Tabletten (entsprechend 400 mg Ibuprofen und 60 mg Pseudoephedrinhydrochlorid) eingenommen werden, im Bedarfsfall alle 6 Stunden bis zu einer Tageshöchstdosis von 6 Tabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen und 180 mg Pseudoephedrinhydrochlorid).

 

Die Tageshöchstdosis von 6 Tabletten (entsprechend 1200 mg Ibuprofen und 180 mg Pseudoephedrinhydrochlorid) darf nicht überschritten werden.

 

2. Kinder und Jugendliche:

Boxagrippal soll nicht bei Kindern unter 15 Jahren angewendet werden, da in dieser Patientengruppe keine Erfahrungen vorliegen.

 

3. Ältere Patienten:

Die Pharmakokinetik von Ibuprofen wird durch das Alter nicht verändert, daher ist eine Dosisanpassung bei älteren Patienten nicht notwendig. Ältere Patienten sollten jedoch sorgfältig überwacht werden, da es bei ihnen häufiger zu Nebenwirkungen, vor allem gastrointestinalen Blutungen und Perforationen, auch mit letalem Ausgang kommen kann.

 

Art und Dauer der Anwendung:

 

Die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln (insbesondere die Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe wie in Boxagrippal kann zur dauerhaften Nierenschädigung führen. Die maximale Dauer der Anwendung beträgt 5 Tage.

 

Haltbarkeit:

 

Nicht über 25°C lagern. Vor Feuchtigkeit schützen.

 

Die bereitgestellten Informationen dienen Ihrer Information und beruhen auf den Angaben des Herstellers. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden.

 

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Boxagrippal wird in Deutschland von der Boehringer Ingelheim International GmbH über Apotheken vertrieben.





Boxagrippal ist preiswert in unserer Internetapotheke online erhältlich.