Versandapotheke - Online Apotheke - Internetapotheke
Information aus der Internetapotheke - Gesundheit und Medikamente
Startseite  >> Medikamente A - E  >> Dolortriptan 

Dolortriptan Tabletten

 

Der Hersteller von Almogran, Almirall, hat ein rezeptfreies Triptan zur Selbstmedikation von Migräne auf den Markt gebracht. Den Vertrieb übernimmt Johnson & Johnson.

 

Anwendungsgebiete:

 

Dolortriptan ist die rezeptfreie Variante eines Arzneimittels, dessen Wirkstoff speziell für die Akutbehandlung von Migräne entwickelt wurde.

 

Wirkstoff:

 

Almotriptan 12,5 mg

 

Wirkung:

 

Der Wirkstoff in Dolortriptan, Almotriptan, unterscheidet sich von den meisten anderen Wirkstoffen, die zur Behandlung von Migränekopfschmerzen eingesetzt werden. Er gehört zur Substanzklasse der Triptane. Almotriptan verengt die geweiteten und entzündeten Blutgefäße in der Hirnhaut auf Normalgröße. Deshalb bekämpft Almotriptan die typischen Symptome einer Migräne wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit.

 

Dolortriptan darf nicht eingenommen werden:

 

– zum Vorbeugen einer Migräne

– bei Überempfindlichkeit oder Allergien gegen Almotriptan oder einen der sonstigen Bestandteile von Dolortriptan

– bei bestehenden oder durchgemachten Erkrankungen, die die Blutzufuhr zum Herzen einschränken, wie z.B.:

– Herzinfarkt

– Schmerzen oder Beschwerden in der Brust, die gewöhnlich bei Aktivität oder Stress auftreten

– Herzprobleme ohne Schmerzen

– Schmerzen in der Brust im Ruhezustand

– schwerer Bluthochdruck

– unkontrollierter leichter oder mäßig ausgeprägter Bluthochdruck

– nach Schlaganfall oder an einer Einschränkung des Blutflusses zum Gehirn

– bei oder nach Verschluss der großen Arterien der Beine oder Arme (periphere Gefäßkrankheit)

– bei gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel gegen die Migräne einschließlich Ergotamin, Dihydroergotamin und Methysergid oder andere Serotonin-Agonisten (z. B. Sumatriptan)

– bei schweren Lebererkrankungen

 

Kinder unter 18 Jahren dürfen Dolortriptan nicht einnehmen!

 

Nehmen Sie Dolortriptan nicht ein, wenn Sie älter als 65 Jahre sind!

 

Dolortriptan darf nur mit besonderer Vorsicht eingenommen werden:

 

– wenn der Migränetyp nicht von einem Arzt festgestellt wurde

– bei Allergie gegen Sulfonamide (Antibiotika v.a. zur Behandlung von Harnwegsinfektionen)

– wenn sich die Migräne-Beschwerden von den gewöhnlichen Anfällen unterscheiden z.B. Ohrgeräusche, Schwindel, kurz dauernde Lähmung einer Körperhälfte oder Lähmung der Muskeln, die die Augenbewegung kontrollieren oder bei jedweder Art von neuen Beschwerden

– bei bestehenden Risikofaktoren für Herzkrankheiten z.B. unkontrollierter Bluthochdruck, hoher Cholesterinspiegel, Fettleibigkeit, Diabetes, Rauchen, deutliche familiäre Vorbelastung; bei Frauen jenseits der Wechseljahre oder Männern über 40 Jahre

– bei leichter bis mäßig ausgeprägter Lebererkrankung

– bei schwerer Nierenerkrankung

– bei plötzlich auftretendem Hautausschlag, in Verbindung mit heftigen Kopfschmerzen

– wenn der Kopfschmerz länger als 24 Stunden andauert oder häufiger auftritt

– bei vier oder mehr als vier Migräneattacken pro Monat

– wenn zwischen den Migräneattacken keine vollständige Erholung einsetzt

– bei erstmaligen Auftreten von Migränekopfschmerz in einem Alter von über 50 Jahrem

– bei sich verstärkenden oder häufiger auftretenden Migräneattacken oder wenn sich die damit verbundenen Symptome ändern

– bei Rauchern mit mehr als 10 Zigaretten pro Tag oder während der Behandlung mit nicotinhaltigen Präparaten zur Raucherentwöhnung

 

Wechselwirkungen

 

Bitte informieren Sie Ihren Arzt:

 

– wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen einnehmen, wie z.B. Monoaminoxidase-Hemmer (z.B. Moclobemid) oder selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (z.B. Fluoxetin), da diese ein Serotonin-Syndrom (möglicherweise lebensgefährlich!) auslösen können. Die Beschwerden eines Serotonin-Syndroms schließen Verwirrtheit, Unruhe, Fieber, Schwitzen, unkoordinierte Bewegungen von Gliedmaßen oder Augen, unkontrollierbare Muskelzuckungen oder Durchfall ein.

 

– wenn Sie gleichzeitig Johanniskrautpräparate einnehmen, da dies die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöhen kann. Almotriptan darf nicht zur gleichen Zeit mit ergotaminhaltigen

Arzneimitteln eingenommen werden.

 

Nachfolgende Arzneimittel sollen mit folgenden Zeitabständen zu Almotriptan eingenommen werden:

– Nach der Einnahme von Almotriptan mindestens 6 Stunden warten, bevor Ergotamin eingenommen wird.

– Nach der Einnahme von Ergotamin mindestens 24 Stunden warten, bevor Almotriptan eingenommen wird.

 

Orale Kontrazeptiva ("Pille")

Frauen mit Migräne, die gleichzeitig orale Kontrazeptiva anwenden, haben ein erhöhtes Schlaganfall-Risiko. Bei Einnahme oraler Kontrazeptiva und erst kürzlich (letzte 3 Monate) erstmals aufgetretenen Migränesymptomen oder verschlechterten Migränesymptomen oder wenn Migräneattacken mit Aura (Sehstörungen oder Empfindungsänderungen) auftreten sollten ein Arzt konsultiert werden.

 

Schwangerschaft und Stillzeit

 

Für Almotriptan liegen nur sehr begrenzte Daten zur Verwendung in der Schwangerschaft vor. Almotriptan sollte während einer Schwangerschaft nur eingenommen werden, wenn ein Arzt dies anordnet und nur nachdem dieser eine sorgfältige Nutzen/Risiko-Abwägung vorgenommen hat.

Vorsicht ist geboten bei der Einnahme von Dolortriptan während der Stillzeit. Nach der Einnahme dieses Arzneimittels sollte 24 Stunden nicht gestillt werden.

 

Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

 

Dolortriptan bei Migräne kann Schläfrigkeit verursachen. Wenn dies der Fall ist, soll kein Fahrzeug geführt und keine Maschinen bedient werden. Arbeiten sollen nicht ohne sicheren Halt ausgeführt werden.

 

Nebenwirkungen

 

Häufige Nebenwirkungen (1-10 %):

- Schwindel

- Schläfrigkeit (Somnolenz)

- Übelkeit

- Erbrechen

- Müdigkeit

 

Gelegentliche Nebenwirkungen (0,1-1 %):

- prickelndes, kribbelndes oder taubes Gefühl auf der Haut (Parästhesien)

- Kopfschmerzen

- Ohrensausen oder Ohrgeräusche (Tinnitus)

- Herzklopfen (Palpitationen)

- Engegefühl im Hals

- Durchfall

- Verdauungsstörungen (Dyspepsie)

- Mundtrockenheit

- Muskelschmerzen (Myalgie)

- Knochenschmerzen

- Schmerzen in der Brust

- Schwächegefühl (Asthenie)

 

Sehr seltene Nebenwirkungen (weniger als 0,1 %)

- Krämpfe der Herzkranzgefäße (koronare Vasospasmen)

- Herzinfarkt (Myokardinfarkt)

- erhöhte Herzfrequenz (Tachykardie)

 

Informieren Sie während der Behandlung mit Dolortriptan bei Migräne sofort Ihren Arzt wenn Sie Schmerzen oder ein Engegefühl in der Brust oder im Hals haben oder bei anderen Beschwerden, die an einen Herzinfarkt erinnern.

In diesem Falle keine Dolortriptan bei Migräne Tabletten mehr einnehmen!

 

Dosierung

 

Die übliche Dosis ist eine Tablette zu 12,5 mg, so früh wie möglich nach Einsetzen des Migräneanfalls. Falls der Migräneanfall nicht abklingt, keine weitere Tablette für denselben Anfall einnehmen.

Wenn innerhalb von 24 Stunden ein zweiter Migräneanfall einsetzt, kann eine zweite Tablette zu 12,5 mg eingenommen werden, allerdings müssen zwischen der ersten und der zweiten Tablette mindestens 2 Stunden

vergangen sein.

Die maximale Tagesdosis beträgt zwei Tabletten zu 12,5 mg innerhalb von 24 Stunden.

Tabletten mit Flüssigkeit (z.B. Wasser) einnehmen. Die Tabletten können unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.

 

Dolortriptan bei Migräne sollte so früh wie möglich nach Einsetzen der Migränekopfschmerzen eingenommen werden. Es ist aber auch wirksam, wenn es zu einem späteren Zeitpunkt eingenommen wird.

 

Beim Vorliegen einer schweren Nierenerkrankung darf nicht mehr als eine Tablette zu 12,5 mg innerhalb von 24 Stunden eingenommen werden

 

Lagerung

 

Für Dolortriptan bei Migräne sind keine besonderen Lagerungsbedingungen

erforderlich.

Grundsätzlich sind Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.

 

Haltbarkeit

 

Dolortriptan bei Migräne nach dem auf der Faltschachtel nach „verwendbar bis“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

 

Die bereitgestellten Informationen dienen Ihrer Information und beruhen auf den Angaben des Herstellers. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden.

 

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Dolortriptan ist in unserer Versandapotheke ohne Rezept erhältlich.








Dolortriptan ist in unserer Versandapotheke ohne Rezept erhältlich.