Versandapotheke - Online Apotheke - Internetapotheke
Information aus der Internetapotheke - Gesundheit und Medikamente
Startseite  >> Medikamente S - Z  >> Thomapyrin 

Thomapyrin Tabletten

Anwendungsgebiete:


Akute, leichte bis mäßig starke Schmerzen.

Hinweise:
Thomapyrin soll nur kurzfristig zur Behebung akuter Schmerzen eingenommen werden, denn es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Langzeitanwendung zu einer höheren Nierentoxizität führen könnte.
Durch die fiebersenkende Wirkung von Thomapyrin kann eine Besserung der Erkrankung vorgetäuscht werden. Gegebenenfalls ist ärztlicher Rat einzuholen.

Wirkstoffe:


- Acetylsalicylsäure
- Paracetamol
- Coffein

Gegenanzeigen:


Thomapyrin darf nicht angewendet werden bei:

- bekannter Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe, Salicylate oder einen der sonstigen Bestandteile
- Magen-Darm-Ulzera
- erhöhter Blutungsneigung

- Kindern und Jugendlichen bis 12 Jahren: Thomapyrin nur nach Rücksprache mit dem Arzt verwenden bei:

- Asthma bronchiale
- gleichzeitiger Therapie mit gerinnungshemmenden Arzneimitteln (z.B. Cumarinderivate, Heparin - mit Ausnahme niedrig dosierter Heparin-Therapie)
- Überempfindlichkeit gegen andere Entzündungshemmer/Antirheumatika oder andere allergene Stoffe
- chronischen und wiederkehrenden Magen- oder Darmbeschwerden
- vorgeschädigter Niere
- schweren Leberfunktionsstörungen
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit):

Personen, die eine Schädigung der Niere erlitten haben, insbesondere auch bei wiederholtem Auftreten von Infektionen und Entzündungen der Niere und der ableitenden Harnwege, sollten Thomapyrin nicht oder nur in Einzelfällen einnehmen.

Die häufigere Einnahme von Thomapyrin sollte ebenfalls vermieden werden bei Diabetes mellitus, Alkoholismus, Rheumatherapie, Entwässerung, chronisch niedrigem Blutdruck, Verletzungen.

Bei Patienten, die in der Vergangenheit bereits unter Magen- und Darm-Geschwüren gelitten haben, und bei Patienten mit Magen-Darm-Beschwerden sowie bei Patienten mit eingeschränkter Leber- und Nierenfunktion oder Herzinsuffizienz ist eine besonders sorgfältige Überwachung der Behandlung mit Thomapyrin erforderlich.

Über die Anwendung von Thomapyrin bei Kindern und Jugendlichen liegen keine ausreichenden Erkenntnisse vor. Darüber hinaus soll wegen des Anteils an Acetylsalicylsäure in Thomapyrin bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung und nur dann angewendet werden, wenn andere Maßnahmen nicht wirken. Sollte es bei diesen Erkrankungen zu langanhaltendem Erbrechen kommen, so kann dies ein Zeichen des Reye-Syndroms sein, einer sehr seltenen, aber unter Umständen lebensbedrohlichen Krankheit, die unbedingt sofortiger ärztlicher Behandlung bedarf.

Bei Patienten mit Hyperthyreose sollte Thomapyrin nur auf ärztliche Anordnung eingenommen werden.

Der Einsatz von Thomapyrin darf bei Patienten, die überempfindlich oder mit asthmaähnlichen Zuständen auf Salicylate oder verwandte Stoffe reagieren, nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen erfolgen.

Patienten mit Asthma oder Nasenschleimhautschwellung reagieren häufiger als andere auf nicht-steroidale Antirheumatika wie Thomapyrin mit Asthmaanfällen, örtlicher Haut- oder Schleimhautschwellung. Entsprechendes gilt generell für Allergiker.

Acetylsalicylsäure vermindert in niedriger Dosierung die Harnsäureausscheidung. Bei prädisponierten Patienten ist Vorsicht angebracht, da dies unter Umständen einen Gichtanfall auslösen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit:


Es liegen keine Erfahrungen zur Sicherheit von Thomapyrin in der Schwangerschaft vor.

Da der Einfluss einer Prostaglandinsynthese-Hemmung auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte Thomapyrin im 1. und 2. Trimenon nicht eingenommen werden. Eine Einnahme im letzten Trimenon ist kontraindiziert.

Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Coffein gehen in die Muttermilch über. Während der Stillzeit kann das Befinden und Verhalten des Säuglings durch mit der Muttermilch aufgenommenes Coffein beeinträchtigt werden. Nachteilige Folgen für den Säugling durch Paracetamol und Acetylsalicylsäure sind bisher nicht bekannt geworden. Bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis von Thomapyrin wird eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme höherer Dosen Thomapyrin sollte abgestillt werden.

Nebenwirkungen:


Es liegen keine Erkenntnisse vor, dass bei bestimmungsgemäßem Gebrauch von Thomapyrin durch die fixe Kombination Umfang und Art der Nebenwirkungen der Einzelsubstanzen verstärkt oder im Spektrum erweitert werden.

Zahlreiche der folgenden unerwünschten Wirkungen von Thomapyrin sind eindeutig dosisabhängig und individuell unterschiedlich.

Häufige Nebenwirkungen (> 10%):
gastrointestinale Beschwerden, wie Magenschmerzen, Mikroblutungen.

Gelegentliche Nebenwirkungen (1-10%):
Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle

Seltene Nebenwirkungen (< 1%):
Magenblutungen und Magenulzerationen
Überempfindlichkeitsreaktionen

Bedingt durch den Paracetamolanteil in Thomapyrin kann es selten zum Auftreten von Hautrötungen, sehr selten zu allergischen Reaktionen mit Exanthemen kommen.
Äußerst selten sind nach Paracetamol eine allergische Thrombozytopenie oder Leukopenie beschrieben worden.

Nebenwirkungen, Einzelfälle
Leber- und Nierenfunktionsstörungen, Hypoglykämie sowie besonders schwere Hautreaktionen
In Einzelfällen ist im zeitlichen Zusammenhang mit der systemischen Anwendung von nichtsteroidalen Antiphlogistika wie Thomapyrin eine Verschlechterung infektionsbedingter Entzündungen beschrieben worden. Dies steht möglicherweise im Zusammenhang mit dem entzündungshemmenden Wirkmechanismus der nichtsteroidalen Antiphlogistika.

Wenn während der Anwendung von Thomapyrin Zeichen einer Infektion neu auftreten oder sich verschlimmern, wird dem Patienten daher empfohlen, unverzüglich den Arzt aufzusuchen. Es ist zu prüfen, ob die Indikation für eine antiinfektiöse/antibiotische Therapie vorliegt.

In Einzelfällen sind für den Wirkstoff Paracetamol weitergehende Überempfindlichkeitsreaktionen (Quincke-Ödem, Atemnot, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall bis hin zum Schock) beschrieben worden.

In Einzelfällen sind nach Paracetamol eine Agranulozytose oder Panzytopenie beschrieben worden. In Einzelfällen ist ein Bronchospasmus bei prädisponierten Personen ausgelöst worden.

Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit:
ZNS-Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Tinnitus, Sehstörung oder Somnolenz sowie Eisenmangelanämie können bei längerdauernder oder chronischer Anwendung auftreten. Zu Störungen des Säure-Haushaltes sowie zur Natrium- und Wasserretention kann es bei Anwendung hoher Dosen und bei entsprechender Disposition kommen.
Der Coffeinanteil von Thomapyrin kann zu Schlaflosigkeit, innerer Unruhe, Pulsbeschleunigung und Magenbe-schwerden führen.

Hinweis
Es gibt keine Evidenz, dass ein mögliches Abhängigkeitspotential von Analgetika wie Acetylsalicylsäure oder Paracetamol durch Coffein erhöht wird. Auch wenn es aufgrund theoretischer Überlegungen angenommen werden kann, wird aufgrund des derzeitigen Erkenntnismaterials ein eigenständiges Missbrauchpotential von Coffein in Kombination mit Acetylsalicylsäure oder Paracetamol nicht belegt.

Dosierung:


Soweit nicht anders verordnet, nehmen Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre 1-2 Tabletten Thomapyrin ein, wenn erforderlich bis zu 3 mal täglich (im Abstand von 4-8 Stunden).

Die Tageshöchstdosis beträgt für Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre 3 mal 2 Tabletten Thomapyrin.

Art und Dauer der Anwendung:


Thomapyrin Tabletten sind in etwas Flüssigkeit gelöst oder unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit einzunehmen.

Schmerzmittel sollen ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 3-4 Tage und nicht in höherer Dosierung angewendet werden.

Hinweise
Die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln ist gefährlich. Sie kann zu irreparablen Gesundheitsschäden führen. Ganz allgemein kann die langfristige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen.

Die Langzeitanwendung der fixen Kombination in Thomapyrin kann bei gleichzeitiger Exposition mit nierenschädigenden Substanzen, vorbestehender Nierenschädigung, genetischer Disposition oder Syndromen, die zu einer Nierenschädigung disponieren, zu einem erhöhten Erkrankungsrisiko für eine Analgetikanephropathie führen.

Bei längerem hochdosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten. Diese Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab. Bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln wie Thomapyrin unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen.

Haltbarkeit:


Thomapyrin-Tabletten vor Feuchtigkeit schützen.

Die bereitgestellten Informationen dienen Ihrer Information und beruhen auf den Angaben des Herstellers. Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit kann nicht übernommen werden.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Thomapyrin ist ein Erzeugnis von BI Pharm VL Thomae.








Thomapyrin ist in unserer Apotheke online billig erhältlich.